Schauburg Bremen, Filmfest
Filmfest Bremen

Viertägiges Flimmern beim fünften „Filmfest Bremen“

Eine „Oscar“-Gewinnerin, eine große „Klappe!“,
25 Premieren und – Action!

Die Sparkasse Bremen hat sich seit ihrer Gründung vor fast 200 Jahren auf die Agenda gesetzt, zum Erhalt und zur Steigerung der Lebensqualität in Bremen beizutragen. Um dies zu gewährleisten, werden jährlich zahlreiche Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen finanziell unterstützt. Ein Schwerpunkt ist die Förderung von Kulturevents, die weit über Bremen hinaus strahlen, sowie von vielfältigen Veranstaltungen in sämtlichen Stadtteilen für die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Wir stellen diverse unterstützte Projekte vor – dieses Mal das „Filmfest Bremen“.

2015 wurde das „Filmfest Bremen“ aus der Taufe gehoben – mit einem besonderen Konzept. Zur Premiere flimmerte ein 24-stündiger Filmmarathon über die Leinwände im Cinemaxx. Dabei wurden nur Werke gezeigt, die in irgendeiner Art und Weise einen Bezug zur Hansestadt hatten. Die Bandbreite reichte von Dokumentationen über Animationsstreifen bis zu Spielfilmen. Auch zur fünften Ausgabe liegt ein Schwerpunkt des Programms auf der starken lokalen Filmszene. Doch über die Jahre ist das Festival deutlich gewachsen – zu einem internationalen Filmfest mit weiteren Wettbewerbssparten.

Eröffnung mit „Oscar“-Preisträgerin

2019 findet das „Filmfest Bremen“ an vier Tagen statt – von Donnerstag bis Sonntag, 19. bis 22. September. Schauplätze sind die Kinos Schauburg, Atlantis und Cinema im Ostertor sowie das Theater Bremen und die Bar Tabac. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf 120 Beiträge freuen. 25 Deutschlandpremieren sind darunter. Hochkarätiger Gast zum offiziellen Auftakt am 19. September ist Regisseurin und „Oscar“-Preisträgerin Caroline Link („Nirgendwo in Afrika“, „Der Junge muss an die frische Luft“). Sie erhält den mit 5000 Euro dotierten „Großen Preis des Filmfests Bremen“ für ihre besonderen Verdienste in den Bereichen Humor und Satire.

Caroline Link, Regisseurin, Oscar-Preisträgerin
Die Regisseurin Caroline Link hat bereits einen "Oscar" in der Tasche. Nun wird sie beim "Filmfest Bremen" geehrt. Foto: Mathias Bothor

Fünf Wettbewerbe, Premieren und hochkarätige Jurymitglieder

Szene aus dem Film Akasha, eine Frau und ein Mann auf einem Motorrad
Turbulente Dreiecksgeschichte: Der Film "Akasha" aus dem Sudan ist in der Wettbewerbskategorie "Humor/Satire" zu sehen. Foto: Filmfest Bremen

Das Festival bietet eine besondere Vielfalt an Wettbewerbsfilmen. „Da ist von atmosphärisch dichter Science-Fiction über die Slapstick- und Verwechslungskomödie bis zur Geschichte der Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried alles dabei“, berichtet Programmleiterin Ilona Rieke. Festivalleiter Matthias Greving ergänzt: „Mittlerweile verleihen wir acht Preise in fünf facettenreichen Kategorien und konnten mit der Autorin und Regisseurin Pola Beck, dem Schauspieler Sky du Mont sowie der Schauspieler und Regisseur  Milan Peschel international bekannte Jurymitglieder für das Festival gewinnen. Trotzdem bleibt es ein Filmfest von und für Filmschaffende und mit einem begeisterten Publikum mit Spaß am direkten Kontakt und persönlichen Austausch.“ Mit dem lokalen Wettbewerb zum besten Bremer Film und dem Kurzfilmwettbewerb „Klappe!“ beweise das Festival neben der wachsenden Internationalität zudem seine hanseatische Bodenhaftung, betonen die Veranstalter.

Sparten der internationalen Wettbewerbe:

  • „Humor/Satire“
  •  „Innovation“
  • „Musik“

Lokale Wettbewerbe:

  •  „Bremen“
  •  „Klappe!“

Sparkasse ermöglicht den Kurzfilmwettbewerb „Klappe!“

Wie bereits in den Vorjahren gibt es für Filmemacher mit dem Contest „Klappe!“ eine besondere kreative Herausforderung: Der 48-Stunden-Kurzfilmwettbewerb eröffnet das Filmfest im Großen Haus des Theater Bremens. Das diesjährige Motto des erneut von der Sparkasse Bremen ermöglichten Wettbewerbs wird eine Woche vor dem Festivalstart, am Freitag, 13. September, um 16 Uhr verraten – ab dann haben die Filmteams zwei Tage Zeit, ein komplett neues Werk zu drehen. Dieses darf maximal fünf Minuten lang sein und muss einen Bremer Bezug bei Thema, Drehort oder Team haben. Alle Teilnahmebedingungen finden sich auch online.

Das Motto wird auf Website des Filmfests sowie auf Facebook bekanntgegeben. Erst ab diesem Zeitpunkt ist die Anmeldung für den Kurzfilmwettbewerb möglich.

Alle eingereichten Filme werden zur Eröffnung des Filmfests am Donnerstag, 19. September, im Theater am Goetheplatz in Bremen gezeigt. Nach der großen Saalabstimmung werden am Sonntag, 22. September, die Gewinner des Publikumspreises, des Jurypreises und der „Lobenden Erwähnung“ in der Schauburg prämiert.

Zum ersten Mal kooperiert das Filmfest Bremen 2019 mit  „Der großen Musikvideoshow“. Die Gewinner treten dieses Jahr im Rahmen der Preisverleihung beim Festival auf. Darüber hinaus kuratiert Stevie Schulze, der Veranstalter der „Musikvideoshow“, während des

Theater Bremen großer saal
Das Theater Bremen wird zum Kino. Dort werden zum Beispiel zum Auftakt die Werke aus dem Kurzfilmwettbewerb "Klappe!" gezeigt. Foto: Filmfest Bremen

Festivals das Livemusik-Programm in der Bar Tabac neben der Schauburg, dem offiziellen Treffpunkt für alle Filmfestbesucher. Es heißt also vier Tagen lang „Film und Musik ab!“

Autorenbild Steffi Urban

Von Steffi Urban

Vom Harz in die Hansestadt: Inzwischen lebe ich seit mehr als zehn Jahren in Bremen und entdecke mit Kamera und Klapprad immer noch tolle neue Ecken.

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