Spielplätze

Richtig viel Spaß auf dem Spielplatz in Bremen!

Klettern, springen, schaukeln, buddeln, rennen, wippen, toben – für kleine wie große Kinder gibt es nichts Schöneres, als an der frischen Luft zu spielen. Auf SPOT gibt es zu vielen Stadtteilen eine Top 5 der Spielplätze – von der Neustadt bis zu Obervieland, von Schwachhausen bis nach Burglesum.

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Spielplatz Bremen: Hier können Kinder toben!

Spielplatz Bremen: Schwingen auf Seilbahnen macht Kindern besonders viel Spaß.
Auf Spielplätzen in Bremen und umzu können sich kleine Entdecker richtig austoben. Pixabay

Auf dem Spielplatz zu toben, ist für Kinder das Größte. Doch worauf kommt es beim Spielplatz an? Wie ist es um die Sicherheit bestellt? Welcher Platz in Bremen hat genau die richtige Ausstattung und liegt idealerweise noch im eigenen Stadtteil?

Für SPOT haben wir uns in vielen Stadtteilen genau angesehen, wo sich Kinder draußen austoben können. Dazu gibt es jeweils eine Top 5 – von der Neustadt bis zu Obervieland, vom Bürgerpark und Schwachhausen bis nach Burglesum.

Welcher Spielplatz in Bremen ist geeignet?

Welchen Spielplatz eine Familie auswählt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist es sicherlich die Lage – liegt der Platz beispielsweise in der Nähe des eigenen Zuhauses oder auf dem Weg vom Kindergarten? Auch die Größe ist ein Auswahlkriterium. Manch zentral gelegener Spielplatz ist zu Stoßzeiten womöglich völlig überfüllt. Des Weiteren kann es entscheidend sein, ob Freunde hier ebenfalls spielen und man sich vielleicht regelmäßig trifft.

Ein weiteres wichtiges Argument sind zudem die vorhandenen Spielgeräte. Hier müssen Eltern oder Großeltern zum einen darauf achten, dass altersgerechte Möglichkeiten zum Spielen vorhanden sind. Dazu kommen zum anderen die Vorlieben des Kindes: Manches schaukelt gern, ein anderes will nur rutschen, das nächste liebt den Sandkasten.

Diese Spielgeräte kann es unter anderem auf dem Spielplatz geben:

  • Klettergerüst
  • Rutsche
  • Schaukel
  • Wippe
  • Sandkasten, Sandflächen
  • Karussell
  • Drehscheibe
  • Seilbahn
  • Hügel und Grasflächen für freies Spielen
  • Holzhütte
  • Wasserspiel
  • Bolzplatz
  • Skatepark
  • Tischtennisplatte

Warum sind Spielplatzbesuche wichtig?

Spielplatz Bremen – Spielkameraden
Beim gemeinsamen Spielen werden die sozialen Kompetenzen trainiert. Pixabay

Sich regelmäßig auszutoben, ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes. Spielgeräte zum Balancieren und Klettern stärken besonders das Körpergefühl. Wer freihändig über ein Seil laufen kann, dem fällt beispielsweise das Radfahrenlernen leichter. Wer mit seinem Nachwuchs bei Wind und Wetter rausgeht, stärkt überdies dessen Immunsystem. Und die UV-B-Strahlen der Sonne sorgen für die nötige Dosis Vitamin D.

Auf dem Spielplatz wird aber nicht nur der Körper trainiert. Auch die sozialen Fähigkeiten bilden sich im Umgang mit anderen Kindern aus. Wer darf als Nächstes auf die Schaukel? Hat mein Spielkamerad Angst, wenn ich das Karussell zu schnell drehe? Wie kann ich ein anderes Kind am besten fragen, ob ich seine Schaufel nutzen darf? Hier wird – ähnlich wie im Kindergarten, in der Kita, Krippe oder im Hort – gelernt, wie das Leben in der Gemeinschaft funktioniert.

Im Gegensatz zu eingespielten Gruppen lernen die Kleinen auf einem Spielplatz aber öfter neue Kinder kennen. So entwickeln sich womöglich neue Freundschaften. Die neuen Spielkameraden sind vielleicht auch in einem anderen Alter. Sich von den Großen etwas abzugucken und auf die Kleinen Rücksicht zu nehmen – diese Erfahrungen sind besonders für Einzelkinder besonders wertvoll.

Wie ist es um die Sicherheit von Spielplätzen bestellt?

Spielplatz Bremen – Klettern
Immer schön vorsichtig: Auf dem Spielplatz müssen alle Geräte regelmäßig kontrolliert werden. Pixabay

Kommunale und öffentliche Spielplätze werden mindestens einmal jährlich auf Sicherheit geprüft. Zur Pflege und Wartung gehört auch der Sand in den Kästen. Er muss regelmäßig erneuert werden. Der Umweltbetrieb Bremen pflegt im Stadtgebiet ganze 45 Hektar an Spielplätzen, schneidet Hecken und Bäume, mäht Rasen und entfernt Laub.

Damit Kinder beim Spielen nicht aus Versehen vom Gelände rennen und auf eine Straße laufen, sind einige Plätze von einem Zaun umgeben. Um die Kleinen vor der prallen Sonne zu schützen, bieten sich im Sommer Areale an, auf denen Schatten spendende Bäume stehen. Übrigens: Auf den meisten Spielplätzen gilt ein Hundeverbot. Und nach dem Bremischen Nichtraucherschutzgesetz darf auf öffentlich und temporär öffentlich zugänglichen Kinderspielplätzen nicht geraucht werden.

In welchem Alter sind welche Plätze interessant?

Spielplatz Bremen – Papa
Je nach Alter müssen Eltern den Nachwuchs beim Spielen begleiten oder können ihm mehr Freiraum lassen. Pixabay

Manche Spielplätze sind für jüngere, manche eher für ältere Kinder geeignet. Zudem gibt es meist unterschiedlich anspruchsvolle Spielgeräte. Kleinkindbereiche für ein Alter bis sechs Jahre sollten mindestens Sandkasten, Rutsche und Schaukel beinhalten. Für die Sechs- bis Zwölfjährigen ist mehr Platz nötig, auf dem eine größere Auswahl an Spielgeräten bereitstehen sollte. Ältere Kinder und Teenager haben noch einmal andere Ansprüche. Sie freuen sich beispielsweise über Einrichtungen zum Skaten, eine Tischtennisplatte oder Sitzgruppen für den Austausch mit Freunden.

Was darf mein Kind auf dem Spielplatz?

Spielplatz Bremen – Klettergerüst
Beim Spielen wird auch die Selbstständigkeit gefördert. Pixabay

Die ganz Kleinen sollten natürlich immer begleitet werden. Eltern können sich mit ihnen gemeinsam auf eine Wippe oder Schaukel setzen, mit ihnen Rutschen oder die Seilbahn nutzen. Allein darf im Sand gebuddelt werden. Ab wann die Eltern sich etwas zurücknehmen, ist nicht nur vom Alter, sondern auch von der Entwicklung und dem Charakter ihres Nachwuchses abhängig.

Beim Spielen mit anderen Kindern ist eher Zurückhaltung geboten. Schließlich sollen die Kleinen lernen, sich mit anderen zu verständigen. Hilfestellung ist bei herausfordernden Spielgeräten sicherlich auch sinnvoll. Idealerweise weiß der Nachwuchs genau, dass Mama, Papa oder Großeltern schnell zu Stelle sind, wenn etwas passiert oder sie Angst bekommen.

Eltern sollten allerdings darauf achten, es bei der Kontrolle nicht zu übertreiben. Nur durch eigenes Austesten lernen die Kinder Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Wenn der Nachwuchs zum ersten Mal ganz allein das bislang riesig erschienene Klettergerüst erklommen hat, ist das für ihn ein wunderbares Erfolgserlebnis. Das wirkt sich auch auf das Selbstbewusstsein aus. Wer bestärkt wird, selbst wenn er einmal scheitert und fällt, lässt sich vermutlich auch im späteren Leben nicht so schnell entmutigen und vertraut auf seine eigene Stärke. Und schließlich sind auch die Eltern stolz, wenn ihre Kleinen immer mehr schaffen. Dass sie trotzdem – gerade auf dem hohen Klettergerüst – ein besonderes Auge auf sie haben, bleibt ihnen natürlich unbenommen.

Welche Spielplatztypen gibt es?

Spielplatz Bremen – Sandkasten
Bei den Plätzen gibt es unterschiedlichen Vorlieben. Sandkisten sind fast überall zu finden. Pixabay

Die meisten Spielplätze befinden sich in Wohngebieten. Das ist logisch, schließlich wollen Eltern nicht zu lange Wege auf sich nehmen, um dem Nachwuchs die Gelegenheit zum Spielen zu geben. Mache Plätze haben eine besondere thematische Ausrichtung, etwa Wasserspielplätze und Matschspielplätze. Manche sind auch besonders naturnah oder von besonders viel Grün umgeben – etwa im Bürgerpark. Eher außerhalb der Stadt findet sich auch mal ein Waldspielplatz. Er bietet sich vielleicht als Ausflugsziel an.

Eine Sonderform sind Indoorspielplätze. Angeschlossen ist fast immer eine Gastronomie, in der auch Kindergeburtstage gefeiert werden können. Die Innenplätze sind wetterunabhängig und laden daher auch im tiefsten Winter und bei Regen zum Austoben ein. Dort locken meist besondere Spielgeräte, die draußen zu schnell verwittern würden. Zudem wird die Kleidung weniger dreckig und nass. Allerdings kann es zu Stoßzeiten recht voll werden. Und natürlich muss man bei einem Indoorspielplatz Eintritt zahlen.

Wer kommt mit auf den Spielplatz?

Spielplatz Bremen – Schaukel
Mit der Familie zu spielen, macht besonders viel Spaß. Pixabay

Ein Spielplatzbesuch ist oft eine Familienangelegenheit. Meist ist mindestens ein Elternteil, manchmal sind Oma oder Opa oder beide Großeltern als Begleitpersonen dabei. Aber natürlich sind auch Onkel und Tanten oder gute Freunde der Familie beliebte Begleiter.

Auch dass sich Freunde zum gemeinsamen Spielen auf einem Spielplatz verabreden, ist nicht ungewöhnlich. Dann reicht teils auch eine erwachsene Begleitperson – oder die Eltern nutzen das Treffen zu einem netten Plausch und Austausch. Ein Kindergeburtstag kann ebenfalls auf einem Spielplatz gefeiert werden. Dann bietet es sich allerdings an, einen privat nutzbaren Platz zu buchen, damit die Gruppe unter sich bleiben und gemeinsam spielen kann.

Was packe ich für den Besuch ein?

Wichtig ist, sich auf das jeweilige Wetter einzustellen: Sonnencreme, Sonnenhut und Co sind genauso wichtig wie Gummistiefel bei Regen. In jedem Fall ist Wechselkleidung sinnvoll – schließlich sind Pfützen und Sand auf dem Spielplatz nie weit. Notwendig ist natürlich auch Trinken – wer viel tobt, muss natürlich wieder nachtanken. Je nach Länge des geplanten Spielplatzbesuchs sind auch Snacks nötig. Will der Nachwuchs im Sand spielen, sollten auch Schaufel, Eimer und Co eingepackt werden.

Was machen Erwachsene auf dem Spielplatz?

Spielplatz Bremen – Familie
Zum Ausruhen zu Mama oder Papa, danach kann wieder gebuddelt werden. Pixabay

Je nach Alter beantwortet sich die Frage von allein: Eltern sehr kleiner Kinder sollten immer in der Nähe des Nachwuchses bleiben. Oft sind sie gleich Teil des Spiels und können sich am Spaß beteiligen. Allerdings ist nicht jeder gelenkig genug, um sich durch Klettergerüste und enge Rutschen zu schlängeln.

Ältere Kinder können sich selbstständig oder mit Spielkameraden beschäftigen. Wichtig auf einem Spielplatz sind daher ausreichend Sitzgelegenheiten mit gutem Blick auf die Spielgeräte. Campingfans können sich alternativ einen Klapphocker unter den Arm klemmen, Sitzkissen oder eine Picknickdecke einpacken.

Was sollte in der Umgebung zu finden sein?

Hier bestimmt die Anfahrt die Ansprüche. Je nachdem, wie Familien zum jeweiligen Spielplatz kommen, sind nahegelegene Parkplätze, Abstellmöglichkeiten fürs Fahrrad oder eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs wichtig.

Ein großes Plus in Sachen Komfort sind sanitäre Anlagen in der Nähe des Spielplatzes. Hier können Kinder wie Erwachsene schnell auf Toilette gehen oder sich bei Bedarf die gegebenenfalls klebrigen Hände waschen.

Das Nonplusultra ist wohl Gastronomie in der Nähe. Wenn sich neben dem Spielplatz ein Café, Restaurant oder Bistro befindet, kann man sich dort nach dem Spielen wunderbar aufwärmen oder zwischendurch eine Stärkung besorgen. Sie bieten sich auch als Zufluchtsort bei einem plötzlichen Regenschauer an. Und im Sommer ist ein Eis immer eine Pause wert.

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