bauraum Bremen
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bauraum Bremen: Schnittstelle von Theorie und Praxis

Der Verein informiert rund ums energetische Sanieren

Von der Dämmung bis zur Lüftungsanlage, vom Energiesparen bis zu effektivem Lärmschutz: Wenn es um die energetische Sanierung geht, ist der bauraum Bremen der richtige Ansprechpartner.

Der Verein informiert auf verschiedenen Wegen. Es gibt eine Ausstellung in seinen Räumen im Hulsberg-Viertel, dort können sich Interessierte gezielt beraten lassen. Auch Vor-Ort-Termine sind möglich. Außerdem finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Rund 60 Mitglieder hat der Verein. Darunter sind größere Institutionen wie hanseWasser und die Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens, aber auch viele kleine Handwerksbetriebe. „Das ist eine große Stärke des bauraums“, erklärt Geschäftsführer Werner Müller. „Wir sind an der Schnittstelle von der Theorie zur Praxis tätig.

bauraum Bremen
Foto: bauraum Bremen

Seit zehn Jahren findet in unserem Netzwerk ein ständiger Austausch von Planenden und Durchführenden statt, was von allen Beteiligten sehr geschätzt wird.“

Ganzheitlicher Blick auf die Sanierung

Bei den Anfragen der Haus- und Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer an den bauraum Bremen steht immer noch die energetische Gebäudesanierung im Mittelpunkt – aber Werner Müller erkennt einen Trend zum ganzheitlichen Blick. „Die energetische Sanierung wird zunehmend mit anderen Aspekten verknüpft. Wenn beispielsweise Fenster erneuert werden, wird auch gleich der Einbruchschutz berücksichtigt, Wärmeschutz wird direkt mit einem optimalen Lärmschutz verbunden. Dementsprechend findet auch hier im bauraum eine Verknüpfung von Themen statt.“ Ein immer wichtiger werdender Aspekt sei zudem das barrierefreie Bauen – gerade, wenn die Menschen älter werden.

Kernkompetenz: Beratung

Jeder, der Fragen zur Sanierung hat, kann sich an den bauraum Bremen wenden. Dreimal wöchentlich ist das Beratungs- und Ausstellungszentrum für Interessierte geöffnet, die sich am besten vorher einen Termin geben lassen. Der Verein kann auf einen großen Pool von Fachleuten zurückgreifen aus den Bereichen Energieberatung, Planung, Architektur und mehr. Alle verfügen über eine bundeseinheitlich anerkannte Qualifizierung zum Gebäudeenergieberater vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Sie bieten eine halbstündige kostenlose Initialberatung. Darin analysieren sie die Situation, beantworten

Heizung
Beim Heizen gibt es einiges Energiespar-Potenzial. Foto: Pixabay

die Fragen der Ratsuchenden und informieren, welche Fördermittel genutzt werden können. Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern entscheiden sie zudem, ob eine Vor-Ort-Energieberatung sinnvoll ist. „Dabei werden Stellschrauben entdeckt, die ein Laie nicht erkennt“, erklärt Werner Müller. Diese Energieberatung ist kostenpflichtig. Bis zu 60 Prozent der Kosten werden vom BAFA gefördert. Wichtig: Wer eine Sanierung plant, sollte sich rechtzeitig informieren, rät der Geschäftsführer. „Manch einer möchte in zwei Wochen umbauen und sich eben vorher noch schnell beraten lassen. Besser ist es, sich einen Fahrplan zu erstellen und diesen mit Ruhe und Bedacht anzugehen.“

Exponate zum Anfassen und vielfältige Veranstaltungen

In dem Beratungs- und Ausstellungszentrum können während der Öffnungszeiten bewährte sowie neue Technologien rund ums Sanieren begutachtet werden. Es geht beispielsweise um die Qualität von Fenstern und Dämmung. Die Exponate sind zum Anfassen. „Das ist auch für Schulklassen interessant, die so einen Einstieg in das Thema erhalten“, sagt Werner Müller. „Bildung ist ein wichtiger Teil unseres Konzepts.“

Regelmäßig richtet der bauraum Bremen Veranstaltungen wie Gesprächsrunden, Seminare und Vorträge aus. Dabei kann er auf sein großes Netzwerk an Fachleuten zurückgreifen. Die Themen sind weit gestreut: vom Ablauf einer kompletten Badsanierung über den effektiven Lärm- und Wärmeschutz durch Fenster und Türen bis zu Starkregen und Grundstücksentwässerung. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Bremen sind jetzt auch Veranstaltungen außerhalb des Beratungs- und Ausstellungszentrums geplant. Im April und Mai stehen die ersten Termine in der Stadtteilfiliale Neustadt an.

Katze am Fenster
Mit gut isolierten Fenstern ist es drinnen noch gemütlicher. Foto: Pixabay

Termine vom bauraum in der Stadtteilfiliale Neustadt

  1. bauraum-Talk: Das Dach macht’s

    Dachziegel
    Pixabay

    Räume im Dachgeschoss haben meist die schönste Aussicht des Hauses – doch wenn es im Sommer zu heiß ist und im Winter zu kalt, schwindet schnell die Wohnqualität. In einem bauraum-Talk erfahren Interessierte, wie sie bestehende Dächer modernisieren können, was sie bei neuen Dächern beachten müssen und wie sie ihr Dach in einen Energiespeicher verwandeln können.

    Donnerstag, 4. April, 18.30-20.30 Uhr, Stadtteilfiliale Neustadt
  2. bauraum-Talk: Sicher wohnen dank Einbruchschutz

    Pixabay

    Innerhalb von ein paar Sekunden steht der unerwünschte „Gast“ innerhalb Ihrer Wohnung. Damit Ihnen das nicht passiert, informieren Experten über den neusten Stand der mechanischen Sicherungstechnik und zeigen Ihnen anhand von Modellen, wie Sie Ihre Fenster und Türen aufrüsten können.

    Donnerstag, 11. April, 18.30-20.30 Uhr, Stadtteilfiliale Neustadt
  3. bauraum-Talk: Das Wunschbad von morgen – ein Leitfaden

    Badewanne
    Pixabay

    Barrierefrei, aber schick? Klein, aber trotzdem kompakt? In m bauraum-Talk nehmen die Experten Interessierte an die Hand auf dem Weg zu ihrem Wunschbad. Anhand von Beispielen mit aktuellen Trends aus der Badgestaltung erläutern sie alle Phasen der Badsanierung und zeigen auf, was technisch für ein Bad möglich ist.

    Donnerstag, 9. Mai, 18.30-20.30 Uhr, Stadtteilfiliale Neustadt

Das Beratungs- und Ausstellungszentrum des bauraums Bremen befindet sich in der Friedrich-Karl-Straße 96. Öffnungszeiten: dienstags 15 bis 18 Uhr, freitags 12 bis 15 Uhr und samstags 10 bis 13 Uhr. Termine können über die Telefonnummer 526 189 51 sowie per E-Mail an info@bauraum-bremen.de vereinbart werden.

Autorenbild Alena Mumme

Von Alena Mumme

Ich bin Tagenbaren – meine Eltern und Großeltern sind also wie ich in Bremen geboren und aufgewachsen. Nur spannende Reisen locken mich aus meiner gemütlichen Heimatstadt.

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